KRABAT in Eutrich.

 

KRABAT der Gute sorbische Zauberer hat der Sage nach, seine Kindheit als Stiefsohn eines Hirten in dem kleinen sorbischen Bauerndorf Eutrich im Herzen der Lausitz verbracht.

Er lernte hier, als Gänse- und Schweinehirt, mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen und legte somit den Grundstein für sein späteres Handeln. KRABAT besuchte auch noch als Erwachsener gern seine Mutter und versuchte zu helfen, wo er nur konnte.

Das Dörfliche und einfache Leben, mit bäuerlicher Landwirtschaft, einer ökologisch ausgewogenen Kulturlandschaft in einem Naturnahem Umfeld, blieb für immer sein „zu Hause“.

Auch heute, 300 Jahre später, zieht es ihn immer wieder zurück nach Eutrich um aus seinem Leben zu berichten, mit seinen Erzählungen zu Begeistern oder manchmal auch zum Nachdenken anzuregen.

 

KRABAT ist aber nicht nur eine beliebte sorbische Sagengestalt, die insbesondere durch den Roman von Jurij Brezan und das Jugendbuch von Otfried Preußler, das auch verfilm wurde, Bekanntheit erhielt. Seine Zauberkünste soll KRABAT beim Müller in der Schwarzen Mühle in Schwarzkolm erlernt haben.

Die Sagengestalt geht zurück auf eine historisch fassbare Person, nämlich auf den kroatischen Reitobristen Johann Schadowitz, der im 17. Jahrhundert in sächsischen Diensten stand. Kurfürst Johann Georg der III. schenkte ihm aufgrund seiner Verdienste das Gut Groß Särchen nahe Hoyerswerda. Schadowitz starb 1704 ist in der Kirche zu Wittichenau beigesetzt und wurde schnell zu einer mythischen Gestalt. Die KRABAT-Sagen in der Region Bautzen-Kamenz-Hoyerswerda sind bis heute lebendig geblieben und wurden Thema verschiedener Touristischer Projekte.

 

Möchten sie über KRABAT oder Johann Schadowitz mehr erfahren, so besuchen Sie uns. Besuchen Sie die KRABAT-Region!

 

 nach oben ▲
X
X